Ausbildungsinstitut für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (AKiP)

Die Verhaltenstherapie-Ambulanz wird vom Ausbildungsinstitut für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie am Klinikum der Universität Köln (AKiP) in Kooperation mit der Klinik betrieben. Die Aufnahme der Patienten erfolgt in der Regel über die Institutsambulanz oder die Stationen der Klinik, über niedergelassene Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie, niedergelassene Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten / Psychologische Psychotherapeuten oder die Städtische Kinder- und Jugendpsychiatrische Klinik, Holweide.

In der Ambulanz arbeiten Psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in Ausbildung (unter Supervision) sowie ein Arzt (halbe Stelle). Für Kinder und Jugendliche mit verschiedenen psychischen Störungen werden umfassende verhaltenstherapeutische Behandlungsverfahren angeboten. Die Mehrzahl der Behandlungen ist antragspflichtig, das heißt, sie werden von den Krankenkassen auf Antrag bewilligt. Die Verhaltenstherapie ist meist multimodal, dass heißt sie integriert die therapeutische Arbeit mit dem Kind / Jugendlichen mit Interventionen in der Familie und im Kindergarten oder der Schule. Neben Einzeltherapie wird auch Gruppentherapie angeboten. Unterstützend kann zudem bei entsprechender Indikation auch pharmakologisch behandelt werden.

In die Allgemein-Ambulanz (Leitung: Dr. rer. medic. Dipl. Psych. Lydia Suhr-Dachs, AKiP) werden alle Kinder und Jugendlichen aufgenommen, die nicht in den Schwerpunkt-Ambulanzen (siehe unten) behandelt werden. Nach einem Erstgespräch - in der Regel mit der Ambulanzleiterin - erfolgen weitergehende Explorationen und diagnostische Maßnahmen durch den behandelnden Therapeuten. Die Therapien werden in der Regel von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in Ausbildung unter engmaschiger Supervision durchgeführt. Die Therapien müssen in der Regel bei den Krankenkassen beantragt werden. Kurzzeittherapien können bis zu 25 Sitzungen umfassen. Langzeittherapien können sich über mehr als ein Jahr erstrecken.

Neben der Allgemein-Ambulanz stehen vier Spezial-Ambulanzen für Kinder und Jugendliche mit speziellen Störungsbildern zur Verfügung:

  • Spezialambulanz für Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörungen (ADHS)
  • Spezialambulanz für Angst-, Zwangs- und Tic-Störungen
  • Spezialambulanz für Jugendliche mit Selbstwert-, Leistungs- und Beziehungsstörungen
  • Spezialambulanz für Störung des Sozialverhaltens

Diese Spezialambulanzen dienen auch der Erforschung dieser Störungen und der Entwicklung und Verbesserung diagnostischer und therapeutischer Verfahren.

Weitere Informationen finden Sie unter akip.uk-koeln.de

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