Spezialambulanz COVID-19 für Familien

Spezialambulanz und Beratung für Familien zu psychischen Belastungen und seelischen Störungen im Zusammenhang mit der Covid-19 Pandemie („Corona-Virus“) und den notwendig gewordenen Gegenmaßnahmen (z. B. Kontaktsperre)

Familien werden derzeit durch die Virus-Pandemie und die notwendig gewordenen Maßnahmen zur Eingrenzung der Infektionszahlen auf eine schwere Probe gestellt.

Der Kontakt zu Großeltern und anderen Risikogruppen ist eingeschränkt. Schulen und Kindertagesstätten sind geschlossen oder nur eingeschränkt geöffnet, bei reduzierten Kinderbetreuungsmöglichkeiten ist die Beschulung zu Hause an der Tagesordnung. Schutzmasken müssen in der Öffentlichkeit getragen werden, der Kontakt zu anderen Kindern und Jugendlichen ist stark eingeschränkt. Auch ambulante und stationäre ärztliche und psychotherapeutische Behandlung ist mit zusätzlichen Hürden versehen.

Der Verlust von sozialen Kontakten und der gewohnten Tagesstruktur führt zu Herausforderungen und Stress, Nerven können blank liegen. Das kann sich ungünstig auf die psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen auswirken. Dazu können Niedergeschlagenheit und Antriebsverlust, aber auch Streit und Aggressionen bis hin zu Gewalt in der Familie gehören.

Wir bieten deshalb an der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und –psychotherapie als Beitrag zum Infektionsschutzzentrum der Uniklinik Köln eine Spezialsprechstunde und Beratung für Familien an, die nicht nur den Umgang mit der Erkrankung selbst oder den Verlust von Angehörigen adressiert, sondern sich bewusst auch darum kümmern will, negative Auswirkungen der notwendigen Gegenmaßnahmen rechtzeitig zu erkennen und abzufangen oder abzumildern.

Was bieten wir?

  • Niederschwellige Videosprechstunde, keine unnötigen Wege und keine zusätzlichen Infektionsrisiken
  • Beratung für Eltern, Jugendliche und Kinder zum Umgang mit Virus, Kontaktsperre, etc. 
  • Diagnostik, ob und ggf. was weiter unternommen werden muss (per Video oder wenn notwendig vor Ort im direkten Kontakt) – unter ärztlicher Schweigepflicht
  • Vernetzung und Vermittlung von Hilfen in Zusammenarbeit mit Gesundheitsamt, Krankenkassen, Schulamt und Jugendhilfe


Für nähere Informationen und zur Terminvereinbarung wenden Sie sich bitte an die

Anmeldung
Beate Beau / Inge Giese
Telefon +49 221 478-5337
 

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