Klinische Neurophysiologie

Ziel der Arbeitsgruppe „Klinische Neurophysiologie“ ist,

  • Gehirnfunktionen bei psychiatrischen Erkrankungen darzustellen und dadurch
  • ein  besseres Verständnis der Störungen zu erlangen.

So sollen

  • Diagnostik (biologische Marker) und
  • Therapie (Ansatzpunkte an den Hirnfunktionen) der untersuchten Krankheitsbilder verbessert werden.

Als nicht-invasive therapeutische Ansätze werden die

  • transkranielle Magnetstimulation (TMS) und
  • transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) evaluiert.

Schwerpunkte und Ausstattung

Neurophysiologisches Labor

Es steht eine 64-Kanal-DC-Elektroenzephalographie (EEG) in Kombination mit einem bipolaren Verstärker für zusätzliche periphere Sensoren (Elektromyographie, EKG, Hautleitwiderstand, etc.) zur Verfügung. Die Messung ereigniskorrelierter Potenziale (Stimulation über Presentation®) wird verwendet, um mit kognitiven Funktionen assozierte zerebrale Prozesse zu messen.

Die Auswertung erfolgt mittels Matlab, BrainVision Analyzer (BrainProducts) und Quellenanalyse mittels BESA. Ein Beispiel ist die Erforschung der Steuerung motorischer Funktionen bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörungen (ADHS).

Transkranielle Magnetstimulation

Die transkranielle Magnetstimulation (TMS) und insbesondere die simultane, synchronisierte Anwendung von TMS und EEG (TMS-evozierte Potentiale) bilden einen weiteren zentralen Schwerpunkt unserer Arbeit.
Diese Methodik erlaubt es, kortikale Funktionen wie Exzitabilität und Inhibitionsfähigkeit in verschiedenen Arealen der Großhirnrinde direkt zu untersuchen.

Unsere Arbeitsgruppe war weltweit die erste, die die simultane Anwendung von TMS und EEG zur Untersuchung von Kindern und Jugendlichen eingesetzt hat.

Messung von Augenbewegungen

Ein dritter Schwerpunkt unserer Forschung ist die Messung von Augenbewegungen und die Pupillometrie. Mit dieser Methode können basale opto-motorische Prozesse wie die Stabilität der Fixation oder die Latenz visuell geführter Sakkaden untersucht werden, aber auch die Art und Weise wie Probanden visuelle Information (z.B. Gesichter oder Darstellungen von sozialer Interaktion verarbeiten).

Die Messung von Augenbewegungen hat eine lange Tradition in der psychiatrischen Forschung, und zahlreiche Patientengruppen zeigen hier Auffälligkeiten.

Aktuelle Studien

Das Team

Prof. Dr. Christoph Klein
E-Mail christoph.klein@uk-koeln.de

Dr. Tomasz Jarczok
E-Mail tomasz.jarczok@uk-koeln.de

Dr. Heidrun-Lioba Wunram
E-Mail heidrun-lioba.wunram@uk-koeln.de

Dr. Ulf Thiemann
E-Mail ulf.thiemann@uk-koeln.de

Lea Biermann
E-Mail lea.biermann@uk-koeln.de

Lena Pokorny
E-Mail lena.pokorny@uk-koeln.de

Marie Hohmann
E-Mail marie.hohmann@uk-koeln.de

Birte Langhoff
E-Mail birte.langhoff@uk-koeln.de

Elena Borovik
E-Mail elena.borovik@uk-koeln.de

Elena Steinbach
E-Mail elena.steinbach@uk-koeln.de

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