20.09.2021
Kinder- und Jugendpsychiatrie

Neues Außengelände eingeweiht

Nach nur einem Jahr Bauzeit

Johannes Krane-Erdmann, Ellen Westphal, Hedwig Neven DuMont und Prof. Dr. Stephan Bender (v.l.), Foto: Thies Schöning
Johannes Krane-Erdmann, Ellen Westphal, Hedwig Neven DuMont und Prof. Dr. Stephan Bender (v.l.), Foto: Thies Schöning

Nach einem rasanten Endspurt bei der Fertigstellung der geplanten Bauabschnitte ist Mitte Oktober das neue Außengelände der Villa Kunterbunt und der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Uniklinik Köln im Beisein von Hedwig Neven DuMont von der wir helfen-Aktion des Kölner Stadt-Anzeigers offiziell eingeweiht worden. Bei der feierlichen Einweihung erinnerte der ehemalige Schulleiter der Johann-Christoph-Winters-Schule, Wolfgang Oelsner, an das gesamte Projekt Uniklinik Köln / Hilfe für psychisch kranke Kinder und Jugendliche, das vor 33 Jahren begann, und das Bärbelchen aus dem Hänneschen Theater enthüllte die Sponsorentafel. Fußball-Nationalspieler Florian Wirtz weihte zusammen mit seiner Schwester Juliane Wirtz, ebenfalls Nationalspielerin, mit einem kurzen Kick einen der zwei Sportplätze ein. „Das Gelände soll dazu beitragen, dass sich die Kinder und Jugendlichen bei uns – getrennt von ihren Familien – wohlfühlen“, so Univ.-Prof. Dr. Stephan Bender, Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uniklinik Köln bei der Eröffnung.

Drei Jahre nach der Vorstellung der Pläne stehen den Kindern und Jugendlichen trotz Corona und nach nur einem Jahr Bauzeit auf dem 1.100 Quadratmeter großen Gelände neben den neuen Sportplätzen, eine Kletteranlage, ein Amphitheater als „grünes Klassenzimmer“ sowie weitere zahlreiche Spiel- und Sportgeräte und Aufenthaltsmöglichkeiten zur Verfügung. Aufgrund des hohen Spendenaufkommens in Höhe von 400.000 Euro konnte der ursprüngliche Bauplan mehrfach erweitert und mit einigen Extras ausgestattet werden. Nachdem die Kinder und Jugendlichen die neue Bewegungslandschaft und die Spielflächen ausprobiert haben, wurde jedoch klar, dass es trotzdem noch Bedarf für Nachbesserungen gibt.

„Wir benötigen für den Ruhe-Bereich der Jugendlichen noch Spenden zur Ausgestaltung eines Lounge Bereichs. Die vorgesehene Ecke ist aktuell noch wenig einladend. Es soll ein geschützter Bereich entstehen, in dem vor allem unsere älteren Patientinnen und Patienten Ruhe und Raum für Gespräche finden. Gestaltungsideen gibt es auch schon – von der kleinen feinen bis zur chillig schönen Lounge-Lösung“, erklärt Prof. Dr. Stephan Bender.

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