22.05.2019
Jubiläum

20 Jahre AKiP

Ausbildungsinstitut für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie feiert Bestehen

Beim Jubiläums-Symposium, Foto: Tatyana Thye
Beim Jubiläums-Symposium, Foto: Tatyana Thye

Das Ausbildungsinstitut für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie an der Uniklinik Köln – kurz AKiP – hat mit einer Tagung im Maternushaus am 11. Mai sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert und dabei einen Blick in Vergangenheit und Zukunft geworfen. Rund 300 Gäste waren gekommen, unter ihnen hauptsächlich bereits approbierte oder in Ausbildung befindliche Therapeuten. Bei der Eröffnung gab Institutsleiter Univ.- Prof. Dr. Manfred Döpfner eine Übersicht über 20 Jahre im AKiP geleistete Arbeit.

An dem Institut haben sich seit 1999 mehr als 600 Kandidaten für die drei- bis fünfjähre Ausbildung eingeschrieben und mehr als 300 haben die Ausbildung mit der Approbation erfolgreich abgeschlossen. Weitere 300 Kandidaten sind gegenwärtig noch in der Ausbildung. „Ihr wesentlicher Kern ist die Durchführung von Psychotherapien bei Kindern und Jugendlichen unter engmaschiger Supervision in der Psychotherapieambulanz des Instituts, in der seit der Eröffnung 2001 mehr als 6.000 Patienten im Alter von 3 bis 21 Jahren behandelt wurden – pro Quartal sind das durchschnittlich 900 Patienten, die im Rahmen ihrer ambulanten, bis zu zweijährigen Behandlung meist wöchentliche Sitzungen wahrnehmen“, so Prof. Döpfner.

Neben der theoretischen und praktischen Ausbildung integriert AKiP als universitäres Ausbildungsinstitut auch die praxisnahe Entwicklung und Erforschung von diagnostischen und psychotherapeutischen Verfahren. Dabei wurden in den letzten 20 Jahren mehr als 600 wissenschaftliche Publikationen zu vielfältigen Fragestellungen veröffentlicht. Mehr als 30 Kandidaten haben im Verlauf ihrer Ausbildung an der Medizinischen Fakultät zum Dr. rer. medic. promoviert und fünf Wissenschaftler haben in diesem Zeitraum habilitiert. AKiP ist damit das größte Ausbildungsinstitut für Kinder- und Jugendlichenpsyhotherapie und das führende Forschungsinstitut in Deutschland.

Auf der Tagung stellten die Beschäftigten die in den letzten 20 Jahren am Institut entwickelten diagnostischen und therapeutischen Verfahren für die verschiedenen psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen vor. Gemeinsam diskutierten Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auf der gelungenen Veranstaltung zudem den aktuellen Forschungsstand mit den zahlreichen Gästen.

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